Bettina K. aus Berlin

Et stykke dekadent Berlin denne lørdag, sendt med Bettina Köster, mest kendt fra postpunk-årene i Vestberlin som sangerinde i kvindebandet Malaria!. Før det var Köster co-grundlægger af den undergrunds-centrale tøj- og kunstbutik Eisengrau, samt NDW-bandet Mania D. Efter Malaria!’s opløsning i 1984 boede hun en lang årrække i New York City, hvor hun arbejdede indenfor filmbranchen. Siden er hun vendt tilbage ikke bare til Tyskland, men også til musik, og her er hun for syv år siden med sin egen version af ‘Der Novak’, en lettere depraveret vesttysk populærsang fra 1956, som hun med sin livsbrugte stemme og forfinede dog rå seen-it-all-udstråling tager sit helt eget sted hen. Den heftige sangtekst er virkelig noget udover det sædvanlige og kan ses under kommentarer.

En tanke om “Bettina K. aus Berlin”

  1. DER NOVAK

    Ich habe einen Mann, den viele möchten
    Der immer mich bewahrt vor allem Schlechten
    Ein jeder kennt ihn, Novak ist sein Name
    Ihm dank ich es, dass heut ich eine Dame

    Ob angezogen oder als a nackter
    Der Novak hat am ganzen Leib Charakter
    Ich hätt schon längst ein böses End genommen
    Aber der Novak lässt mich nicht verkommen

    Ich hätt an vielen Dingen mein Vergnügen
    Ich möcht so gerne in der Gosse liegen
    Ich möchte einmal sinnlos mich besaufen
    Ich möcht mit einem Freudenmädchen raufen

    Ich möchte einmal Männer toll verbrauchen
    Ich möcht statt Memphis Marihuana rauchen
    Ich hätt sogar schon Morphium genommen
    Aber der Novak lässt mich nicht verkommen

    Ich möcht so gern bei Vollmond ein Vampir sein
    Ich möcht Geliebte von einem Fakir sein
    Damit mich, wenn ich lieg ohne Matratz’n
    Von hinten noch die Nagelspitzen kratzen

    Ich möchte Austern mit der Schale essen
    Ich möcht mit einem Walfisch mich vergessen
    Ich hab mir das schon alles vorgenommen
    Aber der Novak lässt mich nicht verkommen

    Der Novak ist zwar einerseits ein Segen
    Doch andrerseits lässt er mich nicht bewegen
    Da stand ein Inserat in einer Zeitung
    Es sucht von einem Nachtlokal die Leitung

    Ein junges Mädchen, brav mit nettem Wesen
    Das nackert tanzt vor Negern und Chinesen
    Den Posten hätt sofort ich angenommen
    Aber der Novak lässt mich nicht verkommen

    (Skrevet af/©: Hugo Wiener)

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